Zum Hauptinhalt springen

Herzlich willkommen in der Liebenzeller Gemeinschaft Kraichtal

Wir sind eine christliche Gemeinde für Menschen aller Altersgruppen, die gemeinsam den Glauben an Jesus Christus leben.  Er ist die Mitte unseres Lebens.  Wir wünschen uns, dass Menschen Gott begegnen und seine Realität erleben .  


Unsere Gottesdienste und Veranstaltungen

Diernstag, 15. September

 

15:30  Uhr

 

Café Spielraum

 

 

Sonntag, 20. September

 

10:30  Uhr

 

Gottesdienst 

mit Segnung der Schulkinder

 

mit Daniel Ketzer

Sonntag, 27. September

 

10:30 Uhr

 

Familien-Gottesdienst 

zu Erntedank

anschließend Mittagessen, Kaffee und Kuchen und eine Spielstraße

 

mit Daniel Ketzer

Montag, 21. September

 

14:30 Uhr

 

EVA-Frauenmittag

mit Silke Traub

"Zeit die mir bleibt"

Alle Termine finden Sie übersichtlich in unserem Online-Kalender >>

Wir freuen uns darauf, Sie bei uns zu begrüßen.

Aktuelles

Unser LGV-WhatsApp-Kanal

Aktuelle Infos, Veranstaltungen und News kannst du auch direkt ud unkompliziert über unseren WhatsApp-Kanal erhalten. 

👉 Einfach den Link‪‪
https://whatsapp.com/channel/
aufrufen und „Folgen“ klicken – schon bist du dabei!


Herbstmissionsfest Bad Liebenzell

BAD LIEBENZELL. Unter dem Motto „Glaubens:Mut“ hat die Liebenzeller Mission ihr Herbstmissionsfest am 13. September in über 20 Orten in Deutschland und Österreich gleichzeitig gefeiert. Wie bereits im Vorjahr fand das Herbstmissionsfest nicht im Großzelt auf dem Missionsberg statt, sondern im Missions- und Schulungszentrum, und wurde von dort direkt in Gemeinden von Dornbirn (Österreich) über Schwäbisch Hall bis nach Berlin übertragen. Vor Ort gestalteten Missionare, Dozenten und Studierende aus Bad Liebenzell gemeinsam mit den jeweiligen Gemeinden und Gemeinschaften ein eigenes Programm. Insgesamt nahmen rund 4000 Besucher an dem Missionsfest teil: 850 auf dem Missionsberg in Bad Liebenzell, 3.150 an den rund 20 Orten „on tour“. Außerdem verfolgten mehr als 3500 Personen den Livestream (Stand Sonntagabend).

Wenn Betroffenheit zu Verantwortung wird

„Glaubensmut beginnt nicht mit großen Heldentaten, sondern mit einem offenen Herzen, das hinschaut, zuhört und sich von der Not anderer berühren lässt.“ Das sagte Missionsleiter Dave Jarsetz in seiner Predigt. Ein solches Herz hat echtes Interesse an dem, was Gott interessiert. Probleme beginnen laut dem Theologen dort, wo Menschen sich so abschirmen, dass sie auch ihre Mitmenschen nicht mehr erreichen: „Mission beginnt manchmal nicht mit dem Reden über Gott, sondern damit, dass wir einem Menschen wirklich zuhören; vielleicht ist das eine der großen Aufgaben der Kirche heute: die Kunst des Zuhörens wiederzuentdecken.“ Betroffenheit allein verändert noch nichts: „Was dich berührt, bring vor Gott. Was dich schmerzt, breite vor ihm aus. Was dich überfordert, lege in seine Hände“, ermutigte Dave Jarsetz. So werde aus Mitschauen ein Mittragen.
Der Missionsleiter freut sich, dass es in diesem Jahr bisher 16 neue Missionskandidatinnen und ‑kandidaten gibt, die in sechs Ländern arbeiten werden. Unter anderem wird eine erste Missionarsfamilie nach Nordmazedonien entsendet. Auch das „Team Digitale Mission“ wird demnächst seine Arbeit aufnehmen.

 

Weitere Informationen >>


Bezirksfest

Am Sonntag,  05. Juli 2026 fand unser Bezirkstreffen in der Sport- und Veranstaltungshalle in Epfenbach bei Sinsheim statt. Als LGV Kraichtal sind wir Teil des LGV-Bezirks Kraichgau, der sich bis zum Odenwald erstreckt und dem sieben weitere Gemeinden angehören. 

Das Thema des Tages lautet:  "Wurzel und Flügel der Gemeinde Jesu". 

Mihamm Kim-Rauchholz, theologische Referentin der Liebenzeller Mission, sprach in der Predigt davon, dass wir durch die Bibel verwurzelt sind und uns die Kraft Gottes Flügel gibt. Beides ist wichtig und nicht voneinander zu trennen.

Nach dem Gottesdienst und vertiefenden Seminaren gab es Abschiede von verdienten Pastoren und die Mitarbeitenden der Sommerfreizeiten für Kids und Teens wurden gesegnet. Bei einem guten Mittagessen kamen wir miteinander ins Gespräch und ließen den Tag mit Kaffee und Kuchen ausklingen.


Rückblick Erlebnisausstellung OSTERN-ERlebt

In der Zeit vom 24. März bis zum 03. April 2026 hat in unserem Gemeinschaftshaus eine Ausstellung rund um die biblische Ostergeschichte stattgefunden. Mehr als 900 Personen von Klein bis Groß sind mit uns auf den Spuren von Jesus gewesen und haben sich eindrücklich in die Passionsgeschichte von Jesus vertiefen können. Der Weg führte uns vom Grab und der Frage, ob mit dem Tod alles aus sein wird zum Tempel nach Jerusalem. Wir haben uns die Frage gestellt, wie wir Jesus empfangen und was wir von ihm erwarten.  

Wir sind in den Tempel gekommen und haben die feurige Leidenschaft erlebt, mit der Jesus die Tische der Händler umgestoßen hat. 

Beim Passamahl haben wir daran gedacht, wie Gott sein Volk aus der Sklaverei in Ägypten geführt hat. Wir haben erfahren, wo unser Platz an seinem Tisch sein soll, nämlich an seiner Seite, nah an seinem Herzen. Wir haben erfahren, dass Jesus nichts daran hindert, uns zu lieben, selbst Judas, der ihn verraten hat. 

Dann sind wir mitgegangen zu einem unfairen Prozess und folgten Jesus bis ans Kreuz. Wir haben die Reaktionen der Leute auf das Kreuz gesehen und uns die Frage gestellt, wen wir da sehen. Ist es tatsächlich Gottes Sohn, oder sehen wir einen, der gescheitert ist? 

Mit den Frauen sind wir am Dritten Tag ans Grab gekommen und haben gesehen, dass es tatsächlich leer war. Damit entsteht ein Bild der Hoffnung, denn die Endgültigkeit des Todes ist durch Jesus Auferstehung besiegt. Er hält uns ein Rettungsseil hin und wir dürfen es ergreifen. Damit zieht er uns zu sich in die Ewigkeit, bis wir einmal bei ihm vor seinem Thron stehen werden. 

"Halleluja, preist den, der mir Freiheit gab. Halleluja, er besiegte Tod und Grab. Alle Ketten sind gesprengt von dem Gott, der Rettung bringt. Jesus, meine Hoffnung lebt".

(Mia Friesen)


Wenn Traktoren predigen - Günter Becker engagiert sich in Sambia

Fast die Hälfte der rund 20 Millionen Einwohner Sambias sind jünger als 15 Jahre. Durch HIV/Aids haben viele Kinder ihre Eltern verloren. Damit sie eine Zukunft haben, kommt einer guten, an christlichen Werten orientierten Schulbildung eine große Bedeutung zu.

Was wie ein Traum klingt, ist an der Amano-Schule in der Nähe von Chingola seit mehr als 20 Jahren gelebte Realität: Waisenkinder, gefährdete Kinder, Kinder von Missionaren und von wohlhabenden Geschäftsleuten lernen Seite an Seite. Reiche Eltern und Patenschaften ermöglichen mit den Schulgebühren, dass auch ärmere Mädchen und Jungen eine exzellente Schulbildung bekommen. 

Die Liebenzeller Mission finanziert Schulplätze für Waisen und benachteiligte sambische Familien sowie Lehrergehälter und unterstützt den Betrieb und den Ausbau der Schule. Gemeinsam mit den Partnern vor Ort wollen die Mitarbeiter zeigen, dass Gottes Liebe alle gesellschaftlichen Schranken überwindet. Weitere Informationen gibt es unter www.liebenzell.org/amano.

Günter Becker aus Unteröwisheim ist als Ruheständler immer wieder für einige Wochen in Sambia im Einsatz. Wie es dazu kam, was ihn motiviert und was ihm wichtig geworden ist, berichtet er in einem Interview, das auch auf der Homepage der Liebenzeller Mission zu lesen ist: 

https://www.liebenzell.org/wenn-traktoren-predigen/

Ganz praktisch arbeitet er als Technischer Missionar: Er repariert unter anderem Traktoren und Schulbusse. Herausforderungen wie Spezialmaschinen und Stromaggregate sind sein großes Hobby.

Sein Herz brennt für die Weltmission und für die nächste Generation. Ein Zitat von Winston Churchill begleitet ihn dabei sehr: „Politiker denken an die nächste Wahl. Staatsmänner an die nächste Generation.“ Genau darum geht es: Junge Menschen werden nicht nur akademisch, sondern auch geistlich geprägt. Es werden Fundamente gelegt, die die besten Voraussetzungen für ein gelingendes Leben mit und für Gott bieten. Die Technik und alle Maschinen dienen diesem größeren Ziel.

Am Ende bleibt: Traktoren werden wieder kaputtgehen. Was wir jedoch in Menschen investieren, hat bleibenden Wert – für Zeit und Ewigkeit.



Bibel-Intensiv mit Detlef Krause

 

Wir blicken zurück auf viele wertvolle Impulse von Detlef Krause:

„Glaube ohne Zugehörigkeit?“
Wir haben darüber nachgedacht, warum Christsein ohne gelebte Gemeinschaft nicht funktioniert. Gemeinde ist mehr als ein „geistlicher Discounter“ – sie lebt von Begegnung, gegenseitiger Unterstützung und gemeinsamen Gebet. Apostelgeschichte 2 zeigte uns: Wachstum geschieht, wo Liebe, Lehre, Gemeinschaft und Gebet zusammenkommen.

„Leidenschaftlicher Glaube – wie geht das?“
Detlef hat uns mitgenommen zu Barnabas und Timotheus: Leidenschaftlicher Glaube beginnt mit dem, was Gott in uns hineingelegt hat, wird zur Tat und bleibt standfest. Es geht nicht um Fanatismus, sondern um eine Liebe, die bereit ist, für Gott und andere einzustehen – auch wenn es unbequem wird.

„Geben ist seliger als nehmen“
Du bist von Gott beschenkt – einzigartig und gewollt. Deine Gabe ist zugleich Aufgabe: Entdecke sie, erwecke sie und nutze sie, um Gott zu ehren und Menschen zu dienen. Darin liegt das Glück des Gebens.

 

Detlef Krause hat in seinem Leben schon viele Stationen erlebt. Unter anderem war er im Entwicklungsdienst in Peru, viele Jahre als Missionar auf der Insel Manus in Papua‑Neuguinea, ab 1995 Leiter der Auslandsarbeit in der Zentrale in Bad Liebenzell. Ab 2003 bis 2017war er Direktor der Liebenzeller Mission. Zudem war er Dozent für Missiologie am Theologischen Seminar.